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Nr. 1 Stefan Haarmeyer | Lena Köhnen

Renault R 8 Gordini
Bj. 1970 | 88 PS | 1254 ccm

Bester Newcomer 2016, Erster der Klasse IV und Gesamtsieger der 30. Steeler ACV-Classic. Der Titelverteidiger tritt mit seinem „Zweitwagen“ an. 1964 brachte Renault den Renault 8 Gordini mit 1108 cm³ Hubraum und 63 kW (86 PS) heraus. Der R8 Gordini war üblicherweise blau lackiert mit zwei abgesetzten weißen Streifen, die auf der Fahrerseite über Motorhaube, Fahrzeugdach und -heck verliefen. 1967 kam ein überarbeitetes Modell heraus, nun mit zusätzlichen Fernscheinwerfern, einem zweiten Tank (26 l), 5-Gang-Getriebe und einem 1254 cm³-Motor mit 65 kW (88 PS). Das hier vorgestellte Fahrzeug ist seit 27 Jahren
im Besitz des Fahrers, befindet sich im Originalzustand und wurde in Eigenleistung restauriert.

Nr. 2 Rainer Scholz | Julia Scholz mit Lukas Jäckel

Willys Overland Typ MB
Bj. 1942 | 60 PS | 2200 ccm

Erster Klasse 1 aus 2015 und 2016. Auch in diesem Jahr erneut die Herausforderer. Early MB, Slategrill, Originalzustand mit Capstan-Winch, Kriegseinsatz 1942 – 1945 in Norwegen. Restauriert von 1992 – 1998, von 1998 bis 2006 Teil einer Privatsammlung. Ankauf durch jetzigen Besitzer in 2006. Anzahl der in Deutschland bekannten etwa 15, gebaut sind
insgesamt 25.808.

Nr. 3 Frank Berendsen | Philip Strohmann

Alfa Romeo Matta
Bj. 1952 | 84 PS | 1884 ccm

Erster Klasse 2 aus 2015 und 2016. Geländefahrzeug von Alfa Romeo, 2000 gebaute Mattas, 2 davon noch als fahrbereit bekannt.Doppelnockenwelle aus der 1900 Limousine/Coupe, Trockensumpfschmierung, Einsatz bei Militär und Feuerwehr, dieses Fahrzeug wurde nachträglich zum Trialfahren missbraucht.

Nr. 4 Thomas Cichon | Penelope Seliga

Ford Mustang Coupe
Bj. 1966 |230 PS | 4736 ccm

Erster Klasse 3 in 2016 bei der ersten Teilnahme der ACV-Classic. Der Ford Mustang ist ein seit Frühjahr 1964 vom amerikanischen Automobilhersteller Ford gebauter Sportwagen und der Ahnherr der Pony-Car-Klasse. Der Mustang löste den Thunderbird als Nummer Eins der Sportcoupés von Ford ab. Das Modell 1966 war äußerlich an dem Mustang-Emblem am Kühlergrill zu erkennen, das nicht mehr durch senkrechte Chromstäbe „getragen“ wurde; ferner an den je drei Chromeinsätzen an den Lufthutzen-Attrappen vor den hinteren Radläufen. Die Sicherheitsausstattung wurde um Sicherheitsgurte vorne und hinten, eine gepolsterte Armaturentafel und eine Warnblinkanlage ergänzt. Der in den vorherigen Baujahren verwendete Bandtacho wurde durch Rundinstrumente ersetzt. Vom Ur-Mustang entstanden in dreieinhalb Jahren 1,293 Millionen Exemplare, darunter 112.600 Fließheck-Coupés und 174.000 Cabriolets.
Das vorgestellte Fahrzeug wurde von 2015 bis 2016 neu aufgebaut und befindet sich im „Neuwagen-Zustand“.

Nr. 5 Joachim Schramm | Nina Borghoff-Schramm

Piaggio Vespa PX 80 (125)
Bj. 1982 | 6 Kw | 123 ccm

Erster Klasse 5 aus 2015 und 2016. Unsere (einsamen) Zweiradfahrer. Der Roller wurde in 2006 komplett restauriert und neu lackiert. Der Motor wurde mit Originalteilen von
80 auf 125 ccm umgebaut.

Nr. 6 Wolfgang Genter | Patrik Genter

Ford Modell A
Bj 1928 | 40 PS | 3236ccm

Zweiter der Klasse 1 aus 2016. Der Ford Modell A war der Nachfolger des 18 Jahre lang verkauften Modell T und wurde auch in Europa, Südamerika und in Lizenz in der Sowjetunion produziert. Er wurde ab dem 20. Oktober 1927 als Modell 1928 gebaut und ab dem 2. Dezember verkauft. Das Modell A war in vier Standardfarben, aber nicht in Schwarz lieferbar. Hingegen waren aus fertigungstechnischen Gründen die Kotflügel stets schwarz lackiert. Die Produktion wurde am 31. August 1931 beendet, mit 4.320.446 gebauten Fahrzeugen in allen Versionen. Das Modell A wurde durch ein aktualisiertes Modell ersetzt, dass von Ford Modell B genannt wurde.

Nr. 7 Stephan Grün | Karsten Blumenthal

Auto Union 1000 Spezial
Bj. 1960 | 55 PS | 981 ccm

Zweiter Klasse 2 aus 2015 und 2016.Der Auto Union 1000 Spezial, ein Zweisitzer, erschien zur IAA 1957 und wurde von 1958 bis 1965 bei Baur in Stuttgart gefertigt. Er erreichte eine Stückzahl von 5.004 Coupés. Von September 1961 bis April 1965 fertigte man zudem 1.640 offene Roadster. Gegenüber dem Auto Union 1000 S war die Motorleistung durch höhere Verdichtung (8:1) auf 41 kW (55 PS) gesteigert worden und brachten den strömungsungünstigen „Schmalspur-Thunderbird“ (wie der 1000 Sp in der Presse gelegentlich genannt wurde) auf eine Höchstgeschwindigkeit, die mit 140 km/h das schwächer motorisierte 1000-S-Coupé geringfügig übertraf. Coupé und Roadster kosteten 10.950 DM. Das Fahrzeug wurde von 2005-2010 Restauriert. Originalmotor mit 44.000 km Laufleistung.

Nr. 8 Lennart Blumenthal | N.N:

Steyr-Puch Haflinger
Bj. 1969 | 24 PS | 638 ccm

Zweiter Klasse 3 aus 2016. Der Steyr-Puch Haflinger ist ein kleiner, leichter Geländewagen mit Allradantrieb der österreichischen Firma Steyr-Daimler-Puch AG. Er wurde von 1959 bis 1974 produziert und vorwiegend als Militärfahrzeug an das Österreichische Bundesheer und an die Schweizer Armee geliefert, aber auch in diversen zivilen Ausführungen gebaut. Der Haflinger wurde vor allem für den Einsatz im Gebirge entwickelt. Das hier vorgestellte Fahrzeug befindet sich im Originalzustand und stammt aus der Schweizer Armee.

Nr. 9 Jörg Gilbach | Thomas Braun

Mercedes Benz 450 SLC
Bj. 1974 | 224 PS| 4489 ccm 

Zweiter Klasse 4 aus 2016. Fahrzeugwechsel auch bei diesem Team. Die SL-Baureihe 107, die 1971 als Nachfolger der sogenannten „Pagode“ (Baureihe W 113) auf den Markt kam, begründete mit den Breitband-H4-Scheinwerfern und den großen geriffelten Rückleuchten eine neue Gestaltungslinie bei Mercedes-Benz. Das Erscheinungsbild des R107 war stilprägend für das Mercedes-Benz-Design in den 70er Jahren. Der SLC, wie das Sportcoupé offiziell hieß, hatte seine Premiere auf dem Pariser Automobil-Salon im Oktober 1971. Der Wagen wurde aus Japan importiert und ist im absoluten Originalzustand. Das Fahrzeug ist ungeschweißt und noch mit der ersten Lackierung ausgestattet.

Nr. 10 Thomas Klein | Gabriele Klein

Ford A, Sportcoupe
Bj 1927 | 40 PS | 3300ccm

Dritter Klasse 1 aus 2014, 2015 und 2016. Der Ford A kam erst 1928 in den Verkauf. Um evtl. Käufern den Kauf schmackhaft zu machen, bekamen ausgesuchte Ford Händler einige wenige Fahrzeuge des neuen Ford A aber schon im Herbst 1927 "Vorserienmodelle", die daran zu erkennen sind, dass die Fuß- u. Handbremse über 1 Gestänge laufen. Dieses Vorserienmodell hat noch die 1-Gestänge-Bremsanlage! Aus Sicherheitsgründen würden die Modelle ab Bj. 1928 mit einem getrennten Gestängesystem für Fuß- u. Handbremse ausgerüstet. Dann wurde auch der Handbremshebel in die Mitte des Fahrgastraumes verlegt. Die Vorserienmodelle, von denen es nur noch ganz wenige gibt, haben den Handbremshebel links vom Lenkrad! An diesem Fahrzeug -ein Sportcoupe- ist das Dach nicht aufklappbar! Ist aber für 4 Personen (2 im Fahrgastraum / 2 im "Schwiegermuttersitz") zugelassen!